Die
Dauerausstellung im Wieland-Gartenhaus
Die
neu eingerichtete Schau wurde von Dr. Yvonne Häfner, Prof. Dr. Dieter
Martin, Dr. Thomas Schmidt und den Mitgliedern des Wissenschaftsrates der
Christoph Martin Wieland-Stiftung in Zusammenarbeit mit Ranger Design erarbeitet.
Die neue
Ausstellungskonzeption
konnte
dank der großzügigen finanziellen
Unterstützung der Erich und Amanda Kress-Stiftung,
der „Arbeitsstelle für literarische Museen,
Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (alim)”,
der Stadt Biberach und der Wieland-Gesellschaft e. V. Biberach im Jahre
2009
umgesetzt werden.
Ein herzliches Dankeschön unseren Unterstützern!
Die Dauerausstellung mit dem Titel „Christoph Martin Wieland – Dichter
und Kanzleiverwalter in Biberach (1760-1769)“ gibt dem Besucher des
Wieland-Gartenhauses die Möglichkeit, zentrale Aspekte zu Leben, Werk
und Wirkung von Christoph Martin Wieland kennenzulernen. Der Rundgang beginnt
im Erdgeschoss des Gartenhauses, das Wieland während seiner Zeit als
Biberacher Kanzleiverwalter von 1766 bis 1769 gemietet hatte, um ungestört
seiner dichterischen Arbeit nachgehen zu können. Man
betritt das erste Museumszimmer, in dem in synoptischer Darstellung Wielands
Leben und Werk mit zentralen Ereignissen aus Politik, bildender Kunst sowie
Natur- und Geisteswissenschaft verknüpft werden. Ein zweiter Museumsraum
im Erdgeschoss informiert über Wielands Wirkung in der Literatur-,
Musik-, Kunst- und Filmgeschichte. Der dritte Raum, Wielands eigentlicher „Arbeitsraum“ im
Obergeschoss des Gartenhauses, ist vor allem den in Biberach entstandenen
Werken gewidmet. Er öffnet sich zum sogenannten „Frauenraum“,
der Wielands Liebschaften und sein für
die damalige Zeit exzentrisches Privatleben illustriert.
Den Ausklang eines
Besuchs im Wieland-Museum bildet das kleine Gartenhäuschen, in dem
der Besucher hören kann, wie Arno Schmidt in seinem Radio-Dialog „Wieland
oder die Prosaformen“ (1952) das Leben des Dichters inszeniert hat.
Preisgekrönter Radiobeitrag von DONAU 3FM
- Reporter Jojo Riedel